Sooo heute stand eine Kaffee-Tour, aber keine Sorge, das hat rein gar nichts mit deiner Kaffeefahrt zu tun.
Wir befinden uns ja gerade in der sogenannten Kaffee-Zone von Kolumbien, also entschlossen wir uns eine Kaffee-Farm zu besuchen. Zwar mag Markus Kaffee nicht so gerne, Marvin eher auch nicht und ich trinke ihn meistens nur mit richtig viel Milch verdünnt aber was solls.
Direkt nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur El Ocaso Farm. Nach etwa einer Stunde sind wir dort angekommen und konnten dann relativ bald mit einer geführten Tour starten und so lernten wir wie Kaffee hergestellt wird.
Die Tour war sehr interessant und wir lernten nicht nur etwas über die Kaffee-Herstellung, sondern wir konnten uns auch auf die Suche nach Kaffee-Beeren machen. Ich hatte leider kein Glück, dafür aber Markus und Marvin. Aber das ist auch kein Wunder, denn es wird zwar das ganze Jahr über Kaffee geerntet aber die Haupterntezeit ist von März bis Mai und von September bis November.
Bis der Kaffee fertig im Regal steht, dauert es eine ganze Weile. Erst muss alles geerntet werden, dann wird die Schale der Frucht von den Bohnen entfernt. Diese müssen dann mehrmals gewaschen werden und dann kommen sie auf eine große Fläche, wo dann die Trocknung stattfindet. Dies kann bis zu drei Wochen dauern. Dann muss noch die Schale entfernt werden, um mit der Röstung zu beginnen. In jedem Land gibt es ein eigens Röstverfahren. Je nach dem wie stark der Kaffee schmecken soll, müssen die Bohnen länger oder kürzer geröstet werden.
Zum Schluss gab es noch eine Verkostung. Der Kaffee war sehr lecker, zumindest für mich. Markus wird eindeutig kein Kaffee-Fan und Marvin eher auch nicht.
Nach der Tour haben wir uns noch in das Café gesetzt, die Aussicht genossen und noch eine Tasse Kaffee (nur Marvin und ich, Markus hat sich ein Bier gegönnt) getrunken.
Wir traten dann den Weg zurück zum Hostel an und sind nun auf der Suche nach einem Hostel für unseren nächsten Stop, die Stadt des ewigen Frühlings, Medellín.
Mittwoch, 22. August 2018
Holà Valle de Cocora!
Gestern gingen wir ein bisschen auf Wanderschaft. Es sollte ins Valle de Cocora gehen, zu den Wachspalmen und nach Acaime.
Dazu müssten wir erstmal zum Plaza de Salento laufen und uns dort einen Jeep organisieren, der uns ins Valle de Cocora bringen sollte.
Wir mussten eine Weile anstehen, aber dann ging es auch schon los. Eine wilde Fahrt begann und die zwei Jungs mussten hinten auf einer Ablage stehen, weil im Jeep nicht mehr genug Platz war. Dafür konnten die beiden die Aussicht genießen, während ich zusammen gequetscht mit acht anderen auf dem Jeep saß.
Angekommen, ging es auch schon los und wir machten uns auf den Weg. Wir konnten die schöne Landschaft bestaunen und vorallem die riesigen Wachspalmen. Wir liefen immer weiter und weiter, durch Wälder, über Flüsse und Steine, stabile und weniger stabile Brücken. An einer Hütte im Wald machten wir Pause, tranken eine heiße Schokolade und konnten Kolibris beobachten. Leider war sie s richtig schwer von ihnen Fotos zu machen...
Wir waren erstaunt wie anstrengend die Wanderung war, da wir eigentlich einen entspannten Rundweg erwartet hatten. Umso schöner war es, als wir es endlich geschafft hatten.
Zurück ging es wieder mit dem Jeep. Wir waren dann noch zusammen einkaufen und haben etwas gekocht und die letzten Sonnenstrahlen genossen.
Dazu müssten wir erstmal zum Plaza de Salento laufen und uns dort einen Jeep organisieren, der uns ins Valle de Cocora bringen sollte.
Wir mussten eine Weile anstehen, aber dann ging es auch schon los. Eine wilde Fahrt begann und die zwei Jungs mussten hinten auf einer Ablage stehen, weil im Jeep nicht mehr genug Platz war. Dafür konnten die beiden die Aussicht genießen, während ich zusammen gequetscht mit acht anderen auf dem Jeep saß.
Angekommen, ging es auch schon los und wir machten uns auf den Weg. Wir konnten die schöne Landschaft bestaunen und vorallem die riesigen Wachspalmen. Wir liefen immer weiter und weiter, durch Wälder, über Flüsse und Steine, stabile und weniger stabile Brücken. An einer Hütte im Wald machten wir Pause, tranken eine heiße Schokolade und konnten Kolibris beobachten. Leider war sie s richtig schwer von ihnen Fotos zu machen...
Wir waren erstaunt wie anstrengend die Wanderung war, da wir eigentlich einen entspannten Rundweg erwartet hatten. Umso schöner war es, als wir es endlich geschafft hatten.
Zurück ging es wieder mit dem Jeep. Wir waren dann noch zusammen einkaufen und haben etwas gekocht und die letzten Sonnenstrahlen genossen.
Dienstag, 21. August 2018
Von Bogotá nach Salento
Heute ging es für uns schon früh los, um halb acht sind wir mit dem Taxi zum Busbahnhof im Süden Bogotás gefahren um uns dort ein Busticket zu kaufen und Richtung Armenia zu fahren.
Nach ca. 6 Stunden Busfahrt durch wunderschöne Landschaft, ging es von Armenia aus mit einem kleineren Bus nach Salento, ein kleines Örtchen in der sogenannten Kaffee-Zone.
Dort angekommen haben wir erstmal unser Hotel gesucht, das wunderschön liegt, aber etwas außerhalb liegt. Nach einer Stärkung in einem Veggie-Restaurant, mit leckerer Lasagne und Falafeln, schmiedeten wir noch unsere Pläne für den nächsten Tag.
Zurück im Hostel hieß es dann duschen, leider ziemlich kalt und eher im Dunkeln, da die Duschkonstruktion mit einem Durchlauferhitzer direkt am Duschkopf irgendwie nicht so richtig funktioniert hat obwohl sie so viel Strom gezogen hat, dass das Licht weniger stark schien.. Und dann ab ins Bett, denn morgen steht ein neuer Tag an.
Nach ca. 6 Stunden Busfahrt durch wunderschöne Landschaft, ging es von Armenia aus mit einem kleineren Bus nach Salento, ein kleines Örtchen in der sogenannten Kaffee-Zone.
Dort angekommen haben wir erstmal unser Hotel gesucht, das wunderschön liegt, aber etwas außerhalb liegt. Nach einer Stärkung in einem Veggie-Restaurant, mit leckerer Lasagne und Falafeln, schmiedeten wir noch unsere Pläne für den nächsten Tag.
Zurück im Hostel hieß es dann duschen, leider ziemlich kalt und eher im Dunkeln, da die Duschkonstruktion mit einem Durchlauferhitzer direkt am Duschkopf irgendwie nicht so richtig funktioniert hat obwohl sie so viel Strom gezogen hat, dass das Licht weniger stark schien.. Und dann ab ins Bett, denn morgen steht ein neuer Tag an.
Montag, 20. August 2018
First stop: Bogotá
Sooooo heute war unser erster richtiger Tag in Bogotá. Und er war prall gefüllt.
Zuerst ging es los mit dem Taxi zum Monserrate, dem Hausberg Bogotás. Wir wollten von der Talstation bis zum Gipfel laufen auf ca. 3.200 Meter. Direkt nach dem Start hat es angefangen zu regnen, aber waren ja mit Regenjacken ausgestattet, also alles kein Problem! Und wie unser Guide später sagen sollte "Das Wetter wechselt hier mit jedem Herzschlag". So war es dann auch und das Wetter war auf unserem Weg nach oben sehr wechselhaft, von Regen bis Sonnenschein, von windstill bis ziemlich windig war alles dabei.
Wir sind also mit gefühlt vielen anderen tausend Kolumbianern den Weg zum Gipfel hochgelaufen. Denn an einem Sonntag ist Ausflugstag für viele Familien. Gleichzeitig ist der Monserrate ein beliebter Pilgerort, da an seinem Gipfel eine Kirche steht. So haben wir auch einige gesehen, die den ganzen Weg barfuß hochgelaufen sind, um Buße zu tun.
Am Gipfel angekommen, konnten wir die schöne Aussicht genießen und haben ein paar Fotos gemacht. Auf dem Rückweg haben wir Karla und Dyana kennengelernt zwei Kolumbianerinnen, die den Sonntag auch für einen Ausflug genutzt haben. Mit ihnen haben wir uns auf dem ganzen Rückweg unterhalten und sie haben uns dann noch mit in das Zentrum der Stadt genommen.
Dort haben wir uns dann verabschiedet und uns erstmal mit einem Burger gestärkt. Dann ging es auch schon weiter zur free walking tour. Wir hatten einen sehr netten Guide und konnten einiges über die Geschichte Kolumbiens erfahren. Wir haben Chicha probiert, ein alkoholisches Getränk, das aus fermentierten Mais besteht und haben einige Bilder von Botero bestaunen können. Die Tour ging über drei Stunden und danach hatten wir auch richtig Hunger. Also hieß es: Abendessen. Im Restaurant La puerta de la Candelaria haben wir eine typisch kolumbianische Gerichte probiert. So zum Beispiel: Bandeja de paisa (eine deftige Platte aus Bohnen, Spiegelei, Reis, Hackfleisch und Würstchen) oder eine sogenannte Ajiaco (eine Art Hühnersuppe).
Danach haben wir uns ein Taxi genommen und sind zum Hotel gefahren, haben unsere Pläne für morgen geschmiedet und alle Vorbereitungen getroffen.
Next stop: Salento
Bandeja de paisa
Plaza de Simon Bolívar
Touri-Mode
Chicha
Unsere Bekanntschaften
Der Ausblick vom Monserrate auf Bogotá
Zuerst ging es los mit dem Taxi zum Monserrate, dem Hausberg Bogotás. Wir wollten von der Talstation bis zum Gipfel laufen auf ca. 3.200 Meter. Direkt nach dem Start hat es angefangen zu regnen, aber waren ja mit Regenjacken ausgestattet, also alles kein Problem! Und wie unser Guide später sagen sollte "Das Wetter wechselt hier mit jedem Herzschlag". So war es dann auch und das Wetter war auf unserem Weg nach oben sehr wechselhaft, von Regen bis Sonnenschein, von windstill bis ziemlich windig war alles dabei.
Wir sind also mit gefühlt vielen anderen tausend Kolumbianern den Weg zum Gipfel hochgelaufen. Denn an einem Sonntag ist Ausflugstag für viele Familien. Gleichzeitig ist der Monserrate ein beliebter Pilgerort, da an seinem Gipfel eine Kirche steht. So haben wir auch einige gesehen, die den ganzen Weg barfuß hochgelaufen sind, um Buße zu tun.
Am Gipfel angekommen, konnten wir die schöne Aussicht genießen und haben ein paar Fotos gemacht. Auf dem Rückweg haben wir Karla und Dyana kennengelernt zwei Kolumbianerinnen, die den Sonntag auch für einen Ausflug genutzt haben. Mit ihnen haben wir uns auf dem ganzen Rückweg unterhalten und sie haben uns dann noch mit in das Zentrum der Stadt genommen.
Dort haben wir uns dann verabschiedet und uns erstmal mit einem Burger gestärkt. Dann ging es auch schon weiter zur free walking tour. Wir hatten einen sehr netten Guide und konnten einiges über die Geschichte Kolumbiens erfahren. Wir haben Chicha probiert, ein alkoholisches Getränk, das aus fermentierten Mais besteht und haben einige Bilder von Botero bestaunen können. Die Tour ging über drei Stunden und danach hatten wir auch richtig Hunger. Also hieß es: Abendessen. Im Restaurant La puerta de la Candelaria haben wir eine typisch kolumbianische Gerichte probiert. So zum Beispiel: Bandeja de paisa (eine deftige Platte aus Bohnen, Spiegelei, Reis, Hackfleisch und Würstchen) oder eine sogenannte Ajiaco (eine Art Hühnersuppe).
Danach haben wir uns ein Taxi genommen und sind zum Hotel gefahren, haben unsere Pläne für morgen geschmiedet und alle Vorbereitungen getroffen.
Next stop: Salento
Bandeja de paisa
Plaza de Simon Bolívar
Touri-Mode
Chicha
Unsere Bekanntschaften
Der Ausblick vom Monserrate auf Bogotá
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