Samstag, 21. Oktober 2017

Notre-Dame de Paris und Montmartre


Heute stand die Notre-Dame de Paris auf dem Plan und nochmals Montmartre :)

Zuerst ging es wieder mit der Métro Richtung Ile-de-la-Cité, hier befinden sich die Ursprünge von Paris, mitten in der Seine. Die Kathedrale Notre-Dame de Paris befindet sich also direkt auf einer Insel in mitten der Seine.

Ich habe an einer Free Walking Tour teilgenommen. Sie war super interessant und es waren wieder viele Nationalitäten vertreten. Wir haben nicht nur viel über die Geschichte der Notre-Dame gehört (So wurde sie beispielsweise einmal fast abgerissen, doch Gott sei Dank schrieb Victor Hugo seine Geschichte über den Glöckner von Notre-Dame, die in Wirklichkeit sehr viel düsterer ist, als der Disney-Film, geschrieben. Durch diese Geschichte konnte der Abriss gerade noch verhindert werden), aber auch viel über die verschiedenen Ornamente, die über den Eingangstüren zu finden sind.

Weiter ging die Tour durch versteckte Gassen und entlang der Seine, von weitem konnten wir das teuerste Viertel von Paris bestaunen, mit Quadratmeter-Preisen jenseits der 12.000 €.

Weiter ging es hinter der Notre-Dame, um auch mal eine etwas andere Perspektive zu sehen. Gefüttert waren die Erzählungen unseres Guides mit vielen Mythen und Anekdoten aus einer anderen Zeit..

Zur Stärkung gab es danach ein leckeres Crêpe und ich habe mich auf den Weg Richtung Montmartre gemacht. Der Name dieses Berges stammt von einer besonderen Geschichte. Er kommt von der Geschichte eines Märtyrers, denn Montmartre heißt soviel wie Hügel der Märtyrer.
Um das Jahr 250 n. Chr. lebte ein Mann, er war Christ und das war in dieser Zeit strafbar, also hatte man ihn zum Tode verurteilt. Die meisten Hinrichtungen zu dieser Zeit fanden an der Spitze dieses Hügels statt, nur leider waren damals die Soldaten, die diesen Mann zu seiner Hinrichtung begleiten sollten, zu faul alle Treppenstufen hochzulaufen, also entschieden sie den Mann an Ort und Stelle zu köpfen. Dies ist dann auch geschehen, nur hat dieser Mann danach seinen Kopf aufgehoben und soll mit ihm bis zum Gipfel hochgelaufen sein, um an dem Ort zu sterben, an dem auch seine "Brüder und Schwestern" gestorben sind.

Dieser Mann ist heute bekannt als Saint Dénis, nach ihm ist auch ein Viertel in Paris benannt, denn sein Kopf soll damals, nachdem er am Gipfel zusammen gebrochen ist, auf der anderen Seiter heruntergekullert sein, vor die Füße einer Frau, die dann ihm zu Ehren eine Basilika im heutigen Saint-Dénis gebaut hat. Darum herum ist dann ein ganzes Viertel entstanden.

Aber das war nur eine der vielen Geschichten, die ich heute gehört habe. Auf der zweiten Tour rund um den Montmartre habe ich noch viel mehr gehört. Wir haben aber auch viel die Aussicht genossen und die tolle Architektur im Viertel.























Erster Ausflug nach Paris!


Letztes Wochenende waren Nora und ich das erste Mal zusammen in Paris und haben gleich mal die Hauptattraktionen abgeklappert.

Zuerst ging es mit der Métro bis zur Haltestelle "Trocadéro". Ich kam aus der Métro-Station raus und direkt um's Eck liegt dann auch schon der Eiffelturm. Wow, was für ein Anblick. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir so den Blick auf den Eiffelturm genießen! Danach sind wir ein bisschen durch den Park geschlendert und haben eine Hundeschule beobachtet.

Danach haben wir uns auf die Suche nach dem Champs-Elysées gemacht und ihn schließlich auch gefunden. Das haben wir natürlich gleich genutzt, um ein bisschen bummeln zu gehen. Es ist einfach unglaublich, wie viel dort los ist! Ich muss mich mal noch auf die Suche nach einer entspannteren Einkaufsstraße machen...

Die Krönung befindet sich dann natürlich am Ende des Champs-Elysées, der Triumph-Bogen oder Arc-de-Triomphe. Wow, das ist wirklich ein Monument! Ich möchte gern noch mehr darüber erfahren und werde in der nächsten Zeit mal schauen, ob ich eine Free Walking Tour mitmachen kann, um mehr über die Geschichte des Arc de Triomphe zu erfahren.

Danach haben wir die Métro genommen, um Richtung Montmartre zu fahren. An der Station "Pigalle" sind wir ausgestiegen und haben uns an den Aufstieg zum Sacre Coeur gemacht. Man, das sind ganz schön viele Stufen, aber man wird mit einem super tollen Blick belohnt.

Um den Sacre Coeur herum, war an diesem Tag ein Weinfest und es war proppevoll! Wir haben uns dann durch die Menschenmassen gequetscht, um den Blick über Paris genießen zu können. Danach haben wir uns "Tartiflette" geteilt, dass sind eine Art Bratkartoffeln mit gaaaanz viel Käse, Zwiebeln und Speck. Das war super lecker!

Dann war es auch schon relativ spät und wir mussten nach Hause fahren, um uns für die Party am Abend vorzubereiten. Es ging nämlich zum "Eclipse", eine Party mit super DJs, wie Nora en Pure, Felix Jaehn oder Third Party. Die Party war wirklich super, Gott sei Dank, denn wir mussten bis 5:30 Uhr aushalten, denn erst dann fahren wieder Züge und U-Bahnen :D naja, aber da die Party gut war, war das kein Problem.

Schlussendlich haben wir dann beim Umsteigen noch unseren Anschlusszug verpasst, da wir uns in den unendlichen Gängen der Métro verlaufen haben. Um acht Uhr in der Früh waren wir schließlich daheim und sind hundemüde ins Bett gefallen.


























Université Paris // Seine - Ausflug nach Auvers-sur-Oise


Die Organisation Université Paris // Seine hat in der gleichen Woche noch ein weiteres Event organisiert und zwar sollte es ein bisschen weiter aufs Land gehen. Unser Ziel war das verschlafenen Örtchen von Auvers-sur-Oise.

Aber in diesem kleinen Ort in der Nähe von Cergy stecken ziemlich viele Geschichten. Hier hat nämlich zu seiner Zeit Vincent van Gogh gelebt, aber dazu später mehr.

Unsere Gruppe bestand aus unterschiedlichsten Nationen: Tschechen, Spanier, Iraner, Marokkaner... Also alles ziemlich international.

Unser erster Stop war: Chateau d'Auvers.

Hier sahen wir uns eine Ausstellung zum Thema Impressionismus und seine Entstehung an. Das fand ich sehr spannend, da ich mich vorher noch nie mit diesem Thema beschäftigt habe. Es ist spannend etwas über diese Epoche und die Technik, die dahinter steckt zu lernen. Die Ausstellung war auch super gut gemacht. Es wurde viel mit Beamern gearbeitet und die Audioaufnahmen waren an die gezeigten Bilder angepasst und es wurde alles sehr gut erläutert.

Unter anderem Vincent van Gogh, Monet und Gauguin waren bedeutende Künstler des Impressionismus. Sie waren auch einige der ersten Künstler, die tatsächlich unter freiem Himmel gemalt haben.

Zweiter Stop: Auberge Ravoux oder auch die ehemalige Herberge von Vincent van Gogh.

Nach einer kurzen Verschnaufpause in der Bäckerei und einem kleinen Picknick bekamen wir noch eine Führung durch Auvers-sur-Oise. Unser Guide war wirklich super und hat uns total viel erzählt, über sein Leben, über seine Kunstwerke und die mögliche Interpretation. Gleichzeitig haben wir dann noch einen Spaziergang durch den Ort gemacht, und die Orte bestaunt, die Vincent van Gogh zu seiner Zeit gemalt hat. Das Erstaunliche: die Orte, Landschaften und Gebäude sehen noch genauso aus wie 1890.

Leider lebte van Gogh nur eine sehr kurze Zeit in Auvers-sur-Oise, bevor er sich auf einem Feld in die Brust schoss und zwei Tage später an seinen Verletzungen starb. In dieser kurzen Zeit sind aber sehr viele Bilder entstanden und einige konnten wir in Real-Life und als Abbildung bestaunen.

Nach unserer Führung ging es dann auch schon wieder nach Hause. Ich war sehr müde, da die Führung auf französisch war und ich mich sehr konzentrieren musste. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht!













Université Paris // Seine - Willkommensparty

Gleich in eine der ersten Wochen hat die Organisation Unversité Paris // Seine eine Veranstaltung für alle internationalen Studierende geplant. Und zwar ging es zu allererst auf eine Schnitzeljagt. Dazu wurden wir in mehrere Gruppen eingeteilt und wir mussten ein Rätsel zusammen lösen, leider waren wir nicht besonders schnell und dazu auch noch ziemlich langsam, weil wir ewig um das Gebäude der ENSEA herumgelaufen sind und den Hinweis dort nicht gefunden haben :D

Wir konnten das Rätsel nicht lösen, aber ein Zeitproblem hatten die meisten Gruppen.. Eine Gruppe hatte das Spiel auch nicht so ganz verstanden, sodass sie alle Hinweise mitgenommen haben, die sie auf dem Weg gefunden hatten. Blöd für die Gruppen, die danach kamen :) Aber zum Schluss konnten alle darüber lachen.

Als dann endlich alle Gruppen wieder am Treffpunkt waren, sind wir zusammen zum Veranstaltungsraum gelaufen. Als wir dort ankamen, haben wir auch gleich gesehen, dass der "Cocktail dînatoire" bereits vorbereitet war. Also es gab für alle ganz viel Fingerfood und Getränke. Leider mussen wir noch ein bisschen warten, bis ein paar Reden gehalten waren und die Preisverleihung für die beste Schnitzeljagd-Gruppe vorbei war. Das beste war, dass es keine Gruppe gab, die das Rätsel lösen konnte, also wurde eine Gruppe per Zufall gezogen. Naja und was soll ich sagen, wir waren die Gruppe!

Wir haben alle einen super bequemen Winterpulli von der Université Paris // Seine gewonnen und einen Gutschein für eine Art Escape-Game.

Danach wurde das Buffet und dann schließlich die Tanzfläche eröffnet. Das Essen war wirklich grandios. Es gab super leckere Häppchen und guten Wein! Danach gab es sogar noch Nachtisch, Mini-Schokoladen-Törtchen mit Vanillesauce, Macarons etc.!! Sogar eine Fotobox wurde organisiert, dabei sind wirklich tolle Bilder entstanden!

Und auch die Musik war gut, sodass wir uns nach dem Essen gleich auf der Tanzfläche vergnügt haben.





Der Abend war wirklich super und ich habe ganz viele Leute aus anderen Ländern kennengelernt!

Start des Auslandssemesters an der Université de Cergy-Pontoise

Soooo.. Meine Südamerikareise ist ja nun auch schon eine ganze Weile her, allerdings befinde ich mich im Moment doch wieder auf Tour, weswegen ich mich entschieden habe wieder in meinem Blog zu berichten, was ich so erlebe.

Vor drei Wochen startete ich mein Auslandssemester an der Université de Cergy-Pontoise in Frankreich. Cergy befindet sich dabei etwa 30 km nordwestlich von Paris. Ich besuche hier verschiedene Kurse aus den Bereichen BWL und VWL. Die meisten der Kurse sind auf französische, ich soll ja schließlich meine Sprachkenntnisse verbessern ;) Das klappt aber leider durch die Vorlesungen nicht unbedingt so gut, da wir ja meistens eher nur zuhören, aber besser als nichts :)

Ich wohne hier in Cergy mit zwei Kommilitonen in einer WG, ca. 10 Minuten mit dem Fahrrad von der Uni entfernt. Der Hinweg ist immer super easy, zurück müssen wir ganz schön strampeln und schnaufen, denn es geht nur bergaufwärts. Aber so kommen wir wenigsten an die frische Luft und wir haben nicht zu wenig Bewegung.

Aber hier soll es eigentlich nicht unbedingt um meine Vorlesungen gehen, dass wäre glaube ich ein bisschen langweilig, stattdessen möchte ich ein bisschen über meine Erlebnisse in Paris berichten.

Von den ersten Tagen in Cergy möchte ich trotzdem ein paar Bilder zeigen, wir wohnen nämlich ganz in der Nähe von einem Naherholungsgebiet, was mir sehr zu Gute kommt, da ich gerne in der Natur unterwegs bin :) Es gibt einen großen See und ganz viele Wege zum Laufen, über Felder und Wiesen.

Nora und ich haben auch schon ein Picknick gemacht, als das Wetter so schön warm war!

Ansonsten gibt es in Cergy nicht so viel zu tun und zu sehen..