So heute ist umziehen angesagt, denn ab heute bin ich auf mich allein gestellt.
Mein Papa und mein Bruder sind heute früh um sieben mit dem Taxi zum Flughafen gefahren, für sie heißt es dann bald 'hallo Deutschland!'. Dass bedeutet aber erstmal knapp 30 Stunden unterwegs zu sein, denn sie müssen erst nach Bogota fliegen, haben dort sechs Stunden Aufenthalt und fliegen dann weiter nach Frankfurt. Zum Schluss noch ein paar Stunden mit dem Zug ins heimische Allgäu. Ich hoffe so, dass alles gut geht mit den beiden, denn mit Englisch sprechendem Personal siehts sogar manchmal am Flughafen schlecht aus :D aber das werden die beiden schon hinbekommen!
Ich werden heute umziehen und zwar in ein etwas, naja, eher eine Jugendherberge mit 10-Bett-Zimmern :D bin mal gespannt wie das wird. Mein Hostel liegt mitten im Geschehen und ich denke dort werde ich auf jeden Fall ziemlich viele andere Reisende treffen. Aber erstmal geh ich noch ein bisschen an den Strand!
Hasta luego!
Dienstag, 8. September 2015
Montag, 7. September 2015
Lima
Nach 21 Stunden Busfahrt von Cusco nach Lima, sind wir gestern Nachmittag in Lima, der Hauptstadt Peru's angekommen.
Unser Hostel ist ziemlich cool, fünf Minuten bis zum Pazifik und echt cool eingerichtet. Aber Lima ist, naja nicht so meins. Eine Stadt mit ungefähr 7 Millionen Einwohner, genau so viele wie in Bolivien leben.. Also in Miraflores kann man es so ganz gut aushalten, ist ein netter Stadtteil, eher besser betuchte Leute wohnen hier, mit vielen Lokalen, Restaurants und halt direkt am Strand, aber sobald man über den Rimac River fährt siehts schon gleich ganz anders aus.. Die Stadt ist laut, dreckig und versmogt! Das historische Zentrum ist noch ganz nett, aber sonst fühl ich mich hier nicht so wohl...
Am Dienstag werden mich mein Papa und mein Bruder verlassen und ich werd auch nicht viel länger hier bleiben, ich möchte weiter nach Trujillo, eine Stadt weiter im Norden (:
Naja, was haben wir gemacht, wir waren im Centro Historico, sehr schön, Bauten aus kolonialen Zeiten, dann mit dem Bus nach San Cristobal, dem Stadtteil in dem der höchste Punkt Lima's liegt. Und was stellt man fest? Lima ist total vom Smog überzogen, überall Dreck und Lärm!
Später am Steinstrand haben wir noch ein bisschen den Surfern zugesehen, das entspannt irgendwie.. Und ausprobieren will ich das auch mal! Hoffentlich ergibt sich da noch was!
In Miraflores gibt's den Parque Kennedy, und da gibts sooooo viele Katzen :D ich habs erst gar nicht glauben können aber da sitzt an jeder Ecke eine Katze! Und dann gibt es noch einen kleinen Platz dort, da haben sich heute richtig viele Leute versammelt, es lief lateinamerikanische Musik und die Leute haben getanzt, einfach getanzt. So wie es ihnen gepasst hat, zusammen, allein, alt und jung. War total schön mit anzusehen! Zu sehen wie die Leute Spaß hatten, am Tanzen, am Zugucken, einfach an der Atmosphäre! Schade, dass ich sowas noch nie bei uns gesehen habe...
Und jetzt noch ein paar Bilder! ;)
Unser Hostel ist ziemlich cool, fünf Minuten bis zum Pazifik und echt cool eingerichtet. Aber Lima ist, naja nicht so meins. Eine Stadt mit ungefähr 7 Millionen Einwohner, genau so viele wie in Bolivien leben.. Also in Miraflores kann man es so ganz gut aushalten, ist ein netter Stadtteil, eher besser betuchte Leute wohnen hier, mit vielen Lokalen, Restaurants und halt direkt am Strand, aber sobald man über den Rimac River fährt siehts schon gleich ganz anders aus.. Die Stadt ist laut, dreckig und versmogt! Das historische Zentrum ist noch ganz nett, aber sonst fühl ich mich hier nicht so wohl...
Am Dienstag werden mich mein Papa und mein Bruder verlassen und ich werd auch nicht viel länger hier bleiben, ich möchte weiter nach Trujillo, eine Stadt weiter im Norden (:
Naja, was haben wir gemacht, wir waren im Centro Historico, sehr schön, Bauten aus kolonialen Zeiten, dann mit dem Bus nach San Cristobal, dem Stadtteil in dem der höchste Punkt Lima's liegt. Und was stellt man fest? Lima ist total vom Smog überzogen, überall Dreck und Lärm!
Später am Steinstrand haben wir noch ein bisschen den Surfern zugesehen, das entspannt irgendwie.. Und ausprobieren will ich das auch mal! Hoffentlich ergibt sich da noch was!
In Miraflores gibt's den Parque Kennedy, und da gibts sooooo viele Katzen :D ich habs erst gar nicht glauben können aber da sitzt an jeder Ecke eine Katze! Und dann gibt es noch einen kleinen Platz dort, da haben sich heute richtig viele Leute versammelt, es lief lateinamerikanische Musik und die Leute haben getanzt, einfach getanzt. So wie es ihnen gepasst hat, zusammen, allein, alt und jung. War total schön mit anzusehen! Zu sehen wie die Leute Spaß hatten, am Tanzen, am Zugucken, einfach an der Atmosphäre! Schade, dass ich sowas noch nie bei uns gesehen habe...
Und jetzt noch ein paar Bilder! ;)
Sonntag, 6. September 2015
Salkantay Trek
Fuer Alle, die nicht so viel Lust haben zu lesen, hier eine kurze Zusammenfassung von unserem Trek. Der Trek dauerte insgesamt fuenf Tage und das bedeutete ca. 130 km zu laufen. Es war wirklich eine so hammer Erfahrung! Die Landschaft reichte von felsigem Bergland, schneebedeckten Gletschern zu tiefstem Dschungel. Wir waren nur zu viert in der Gruppe, also wir drei und John, ein etwas aelterer Amerikaner, der mit seiner Art uns immer zum Lachen gebracht hat. Lustiges Kerlchen, manchmal echt anstrengend, aber witzig. Unser Guide Ever wusste so viel ueber die Natur und die Landschaft, dass er uns immer mit neuen Infos versorgen konnte, naja und der kroenende Abschluss war natuerlich Machu Picchu, die verlorene Inkastadt. Es war einfach unglaublich!
Aber erstmal alles von Anfang an...
Tag 1:
Mal wieder war frueh aufstehen angesagt und dann wurden wir auch schon von unserer Truppe abgeholt, die aus zwei (!!) Koechen, einem Guide und John, unserem Ami bestand. Bis zum Startpunkt unserer Tour in Soraypampa waren es erstmal vier Stunden Fahrt, naja und dann gabs erstmal Fruehstueck, und was fuer eins, mit Kaffee, Tee, Marmelade, Músli und frischem Brot. Was die Kochkunst unserer Koeche betrifft, da gibts nachher noch Bilder dazu. Einfach unglaublich was man beim Trekking so geboten bekommt. Nach dem Essen gings dann auch schon einen steilen Berg hoch, zu einer versteckten Lagune. Dort war dann eine kurze Pause angesagt, es ging wieder abwaerts und dann... ja und dann gabs erstmal Essen. Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise und selbstgemachter Saft aus Chicha. Lecker!
Nach der Siesta sollte es dann nun wirklich losgehen. Gott sei dank, haben wir uns in La Paz schon an die Hoehe gewoehnt, denn unserer Ami musste ganz schoen kaempfen, das hiess fuer uns, immer mal wieder warten... Wir sind am ersten Tag direkt ein Nachtcamp weitergelaufen, damit wir am zweiten Tag nicht so viel laufen muessen. Dann gab es Tee und Kekse und wir waren alle so fertig, dass wir schon schlafen gehen wollten... Naja bis Ever dann sagte: Guys, in five minutes, our dinner is ready! Also, wieder essen :D
Die Nacht war ziemlich kalt, ich glaub zum Schlafen hatte ich noch nie so viele Klamottenlagen an, aber die braucht man in einer Hoehe von 4400 Meter definitiv! Der Sternenhimmel war in dieser Nacht unsagbar schoen...
Tag 2:
Geweckt wird mit Tee direkt vor deinem Zelt, was fuer ein Service! Heute sollten wir den hoechsten Punkt unseres Trekkings erreichen, den Salkantay Pass (4600 Meter). Das war auch bald geschafft und wir genossen die Aussicht auf den schneebedeckten Salkantay mit einer Hoehe von úber 6000 Metern. Und ab da ging es eigentlich fast nur noch bergab richtung Dschungel. Ein bisschen enttaeuscht waren wir ja schon, dass es das mit der Anstrengung schon gewesen sein sollte, aber so konnten wir wenigstens die Natur geniessen. Unser lieber John, der sonst immer so langsam war wie eine Schnecke, obwohl er ja so oft zum Ski fahren geht und ja schon so oft am Grand Canyon ("When I was at the Grand Canyon..." ich glaub des hab ich gefúhlt 100 mal gehoert in den fuenf Tagen -.-) gab jetzt nochmal richtig Gas und sprintete mit seinen Stoecken regelrecht an uns vorbei ins Tal, naja jeder wie er mag. Im Camp angekommen hat er dann erstmal noch zwei Stunden geschlafen.. musste sich wohl vom Sprint erholen :D
Tag 3:
Peruvian Flat war angesagt. Immer weiter in Richtung Dschungel, ganz entspannt mal ein bisschen hoch, mal ein bisschen runter. Es ist total faszinierend was alles im Dschungel waechst, Pflanzen, deren Bluetenkoepfe so aussehen wie ein Ballet tanzendes Maedchen ("The dancing Lady"). Wir haben Passionsfruechte probiert, die kann man wie Eier schaelen und die schmecken so richtig lecker! Auf die letzten 15 Minuten Weg hat es dann noch angefangen abartig zu regnen, aber waehrend unserem Essen waren auch die Hosen ganz schnell wieder trocken. Haben noch welche aus Immenstadt kennengelernt, die auch in Peru unterwegs sind. Wie klein die Welt doch ist.
Ins naechste Camp wurden wir gefahren und abends gings dann noch zu den Thermalquellen von Santa Teresa. Endlich duschen! Zwar nur kalt, aber danach konnte man ja gleich ins warme Wasser springen. Unser Johni-Bonni hat dann noch unseren Fahrer zugelabert, er muss ja unbedingt mal nach Las Vegas fliegen und sich dort irgendein Automuseum anschauen. Was es dort nicht fuer tolle Autos gibt und ob er Autos mag und blablub. Ever meinte daraufhin nur, er kenne sich nicht so mit Autos aus, aber dafuer mit Mulis und Pferden :D
Nachteil am peruanischen Tiefland in Richtung Tropen sind eindeutig die Moskitos.. Bin total verstochen gewesen, so richtig eklig. Naja, aber den anderen gings auch nicht anders.
Am Abend haben wir dann unserem John noch das Kartenspiel "Schwimmen" beigebracht. War sehr witzig ;)
Tag 4:
Heute sollte noch ein bisschen Action ins Spiel kommen... Fuer mich, eindeutig zu viel! Wir gingen zum Ziplining. Dabei rutscht man an einem Drahtseil von einer Seite ueber ein Tal zur anderen Seite. Eigentlich ging das ja noch, aber als wir eine 200 Meter lange Haengebruecke bezwingen sollten und der Guide hinter mir angfangen hat, auf der Bruecke zu springen, wars eindeutig vorbei. Ich mach sowas definitiv nie wieder! Aber Papa und Marvin hats wenigsten gefallen. (:
Danach ging unsere Tour weiter und wir sind von Santa Teresa bis nach Aguas Calientes gelaufen. Schoen an den Bahnschienen entlang. Aguas Calientes ist eine kleine Touristenstadt direkt unterhalb von Machu Picchu. Hier bezogen wir unser Hotelzimmer.
Tag 5:
Machu Picchu! Es war so unglaublich faszinierend! Nicht nur was dahinter fuer eine Geschichte steckt, mit so vielen Details, die noch nicht geklaert sind oder wo man nicht sicher weiss was wirklich geschehen ist, sondern auch wie dort die ganzen Touristen hochgekarrt werden. Bis vor ein paar Jahren konnte man in Machu Picchu noch zelten, erzaehlte uns Ever.
Es ist einfach unglaublich, wie akkurat die Tempel in dieser Stadt beispielsweise gebaut sind, die horizontalen Fugen sind so exakt abgeschliffen... Und die Inkas hatten damals noch kein Metall oder so, sondern sie haben das alles in muehsamer Arbeit mit Steinen und Wasser abgeschliffen. Sogar Wasserleitung haben sie angelegt, um das Wasser aus sechs Kilometern Entfernung in die Stadt zu bringen. Hinter dieser Stadt steckt ein so durchdachtes System, dass es selbst fuer mich so schwer zu begreifen ist, wie das vor so vielen Jahren schon moeglich war. Wir sind dann noch auf den Nachbarberg, den Wayna Picchu, gelaufen, von dem man so eine abartig schoene Aussicht hat! Gefuehlt 1.000.000 Stufen direkt am Berg entlang, aber es hat sich definitiv gelohnt.
Zum Schluss haben wir uns dann noch entschieden, zu Fuss wieder nach Aguas Calientes zu laufen, da die fuer die Rueckfahrt mit dem Bus 12 US Dollar verlangen, was fuer 20 Minuten Fahrt wirklich uebertrieben ist, aber ich sags euch, ich kann keine Treppenstufen mehr sehen. Keine Ahung wie viele das waren, aber eine Stunde nur Treppen abwaerts zu laufen ist aetzend! Darauf mussten wir erstmal was trinken gehen, schoen lecker frisch gepressten Ananassaft *-*
Um fuenf Uhr sollte unser Zug nach Ollantaytambo losfahren, an dem Bahnhof gehts zu wie am Flughafen... Der Zug steht eine halbe Stunde vorher da, und bereits beim Einsteigen wird das Ticket kontrolliert und eingesackt, also nix mit Souvenir oder Erinnerung. Naja, dafuer gibts fuer 1,5 Stunden Zugfahrt kostenlos Getraenke und Snacks fuer alle (: ist super entspannt, aber total schade fuer die Bevoelkerung, weil die sich den Zug ueberhaupt nicht leisten koennen...
In Ollantaytambo holte man uns ab, und wir waren froh als wir um halb neun in unserem Hostel wieder angekommen waren.
Der Trek hat sich wirklich total gelohnt, obwohl ich finde man haette durchaus noch ein bisschen mehr laufen koennen. Aber es war eine tolle Erfahrung!
Aber erstmal alles von Anfang an...
Tag 1:
Mal wieder war frueh aufstehen angesagt und dann wurden wir auch schon von unserer Truppe abgeholt, die aus zwei (!!) Koechen, einem Guide und John, unserem Ami bestand. Bis zum Startpunkt unserer Tour in Soraypampa waren es erstmal vier Stunden Fahrt, naja und dann gabs erstmal Fruehstueck, und was fuer eins, mit Kaffee, Tee, Marmelade, Músli und frischem Brot. Was die Kochkunst unserer Koeche betrifft, da gibts nachher noch Bilder dazu. Einfach unglaublich was man beim Trekking so geboten bekommt. Nach dem Essen gings dann auch schon einen steilen Berg hoch, zu einer versteckten Lagune. Dort war dann eine kurze Pause angesagt, es ging wieder abwaerts und dann... ja und dann gabs erstmal Essen. Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise und selbstgemachter Saft aus Chicha. Lecker!
Nach der Siesta sollte es dann nun wirklich losgehen. Gott sei dank, haben wir uns in La Paz schon an die Hoehe gewoehnt, denn unserer Ami musste ganz schoen kaempfen, das hiess fuer uns, immer mal wieder warten... Wir sind am ersten Tag direkt ein Nachtcamp weitergelaufen, damit wir am zweiten Tag nicht so viel laufen muessen. Dann gab es Tee und Kekse und wir waren alle so fertig, dass wir schon schlafen gehen wollten... Naja bis Ever dann sagte: Guys, in five minutes, our dinner is ready! Also, wieder essen :D
Die Nacht war ziemlich kalt, ich glaub zum Schlafen hatte ich noch nie so viele Klamottenlagen an, aber die braucht man in einer Hoehe von 4400 Meter definitiv! Der Sternenhimmel war in dieser Nacht unsagbar schoen...
Tag 2:
Geweckt wird mit Tee direkt vor deinem Zelt, was fuer ein Service! Heute sollten wir den hoechsten Punkt unseres Trekkings erreichen, den Salkantay Pass (4600 Meter). Das war auch bald geschafft und wir genossen die Aussicht auf den schneebedeckten Salkantay mit einer Hoehe von úber 6000 Metern. Und ab da ging es eigentlich fast nur noch bergab richtung Dschungel. Ein bisschen enttaeuscht waren wir ja schon, dass es das mit der Anstrengung schon gewesen sein sollte, aber so konnten wir wenigstens die Natur geniessen. Unser lieber John, der sonst immer so langsam war wie eine Schnecke, obwohl er ja so oft zum Ski fahren geht und ja schon so oft am Grand Canyon ("When I was at the Grand Canyon..." ich glaub des hab ich gefúhlt 100 mal gehoert in den fuenf Tagen -.-) gab jetzt nochmal richtig Gas und sprintete mit seinen Stoecken regelrecht an uns vorbei ins Tal, naja jeder wie er mag. Im Camp angekommen hat er dann erstmal noch zwei Stunden geschlafen.. musste sich wohl vom Sprint erholen :D
Tag 3:
Peruvian Flat war angesagt. Immer weiter in Richtung Dschungel, ganz entspannt mal ein bisschen hoch, mal ein bisschen runter. Es ist total faszinierend was alles im Dschungel waechst, Pflanzen, deren Bluetenkoepfe so aussehen wie ein Ballet tanzendes Maedchen ("The dancing Lady"). Wir haben Passionsfruechte probiert, die kann man wie Eier schaelen und die schmecken so richtig lecker! Auf die letzten 15 Minuten Weg hat es dann noch angefangen abartig zu regnen, aber waehrend unserem Essen waren auch die Hosen ganz schnell wieder trocken. Haben noch welche aus Immenstadt kennengelernt, die auch in Peru unterwegs sind. Wie klein die Welt doch ist.
Ins naechste Camp wurden wir gefahren und abends gings dann noch zu den Thermalquellen von Santa Teresa. Endlich duschen! Zwar nur kalt, aber danach konnte man ja gleich ins warme Wasser springen. Unser Johni-Bonni hat dann noch unseren Fahrer zugelabert, er muss ja unbedingt mal nach Las Vegas fliegen und sich dort irgendein Automuseum anschauen. Was es dort nicht fuer tolle Autos gibt und ob er Autos mag und blablub. Ever meinte daraufhin nur, er kenne sich nicht so mit Autos aus, aber dafuer mit Mulis und Pferden :D
Nachteil am peruanischen Tiefland in Richtung Tropen sind eindeutig die Moskitos.. Bin total verstochen gewesen, so richtig eklig. Naja, aber den anderen gings auch nicht anders.
Am Abend haben wir dann unserem John noch das Kartenspiel "Schwimmen" beigebracht. War sehr witzig ;)
Tag 4:
Heute sollte noch ein bisschen Action ins Spiel kommen... Fuer mich, eindeutig zu viel! Wir gingen zum Ziplining. Dabei rutscht man an einem Drahtseil von einer Seite ueber ein Tal zur anderen Seite. Eigentlich ging das ja noch, aber als wir eine 200 Meter lange Haengebruecke bezwingen sollten und der Guide hinter mir angfangen hat, auf der Bruecke zu springen, wars eindeutig vorbei. Ich mach sowas definitiv nie wieder! Aber Papa und Marvin hats wenigsten gefallen. (:
Danach ging unsere Tour weiter und wir sind von Santa Teresa bis nach Aguas Calientes gelaufen. Schoen an den Bahnschienen entlang. Aguas Calientes ist eine kleine Touristenstadt direkt unterhalb von Machu Picchu. Hier bezogen wir unser Hotelzimmer.
Tag 5:
Machu Picchu! Es war so unglaublich faszinierend! Nicht nur was dahinter fuer eine Geschichte steckt, mit so vielen Details, die noch nicht geklaert sind oder wo man nicht sicher weiss was wirklich geschehen ist, sondern auch wie dort die ganzen Touristen hochgekarrt werden. Bis vor ein paar Jahren konnte man in Machu Picchu noch zelten, erzaehlte uns Ever.
Es ist einfach unglaublich, wie akkurat die Tempel in dieser Stadt beispielsweise gebaut sind, die horizontalen Fugen sind so exakt abgeschliffen... Und die Inkas hatten damals noch kein Metall oder so, sondern sie haben das alles in muehsamer Arbeit mit Steinen und Wasser abgeschliffen. Sogar Wasserleitung haben sie angelegt, um das Wasser aus sechs Kilometern Entfernung in die Stadt zu bringen. Hinter dieser Stadt steckt ein so durchdachtes System, dass es selbst fuer mich so schwer zu begreifen ist, wie das vor so vielen Jahren schon moeglich war. Wir sind dann noch auf den Nachbarberg, den Wayna Picchu, gelaufen, von dem man so eine abartig schoene Aussicht hat! Gefuehlt 1.000.000 Stufen direkt am Berg entlang, aber es hat sich definitiv gelohnt.
Zum Schluss haben wir uns dann noch entschieden, zu Fuss wieder nach Aguas Calientes zu laufen, da die fuer die Rueckfahrt mit dem Bus 12 US Dollar verlangen, was fuer 20 Minuten Fahrt wirklich uebertrieben ist, aber ich sags euch, ich kann keine Treppenstufen mehr sehen. Keine Ahung wie viele das waren, aber eine Stunde nur Treppen abwaerts zu laufen ist aetzend! Darauf mussten wir erstmal was trinken gehen, schoen lecker frisch gepressten Ananassaft *-*
Um fuenf Uhr sollte unser Zug nach Ollantaytambo losfahren, an dem Bahnhof gehts zu wie am Flughafen... Der Zug steht eine halbe Stunde vorher da, und bereits beim Einsteigen wird das Ticket kontrolliert und eingesackt, also nix mit Souvenir oder Erinnerung. Naja, dafuer gibts fuer 1,5 Stunden Zugfahrt kostenlos Getraenke und Snacks fuer alle (: ist super entspannt, aber total schade fuer die Bevoelkerung, weil die sich den Zug ueberhaupt nicht leisten koennen...
In Ollantaytambo holte man uns ab, und wir waren froh als wir um halb neun in unserem Hostel wieder angekommen waren.
Der Trek hat sich wirklich total gelohnt, obwohl ich finde man haette durchaus noch ein bisschen mehr laufen koennen. Aber es war eine tolle Erfahrung!
Freitag, 4. September 2015
Crazy Woman from the United States!
Am 29. August haben wir dann nochmal ne Stadtrundfahrt mit dem Bus gemacht. War ganz interessant am Anfang, es stellte sich dann aber heraus, dass es eher eine Kaffeefahrt werden sollte :D
Das Highlight war der Sagsaywaman Park, eine archäologische Stätte aus Inka-Zeiten. Wahnsinns Ausblick über die ganze Stadt!
Wieder zurück in der Stadt haben wir dann eine riesen Militärparade auf dem Plaza de Armas miterlebt. Abartig was für einen Aufzug die da organisiert haben! Komplett, Militär mit sämtlichen Spezialeinheiten, komplett ausgestattet, Gebirgsjäger, Wasserwacht, Scharfschützen, Hundestaffel, Reiterstaffel, Motorradstaffel, Touristenpolizei, Verkehrspolizei, sogar einen Panzer haben die aufgefahren! Zum Schluss wurde dann auch noch ein Taschendiebstahl und eine Entführung inszeniert. Das war alles irgendwie total surreal!
Ja und am Abend, haben wir dann auch noch Bekanntschaft mit ner ganz lustigen Person gemacht :D wir waren beim Burger essen, plötzlich fragt ne Frau ob sie ein bisschen entfernt von uns, am Fenster rauchen darf. Klar, kein Problem natürlich. War eine Amerikanerin aus New York, sie sei auch ganz still. Ungefähr 20 Sekunden später, labert die uns zu, woher sie kommt und was sie macht, dass sie mit ihrem Mann hier ist, ihren Souvenirpulli eigentlich gar nicht mag, weil er rot ist, dass aber die Lieblingsfarbe von ihrem Mann sei. Dann hat sie sich einen Aschenbecher aus Papier gebastelt, damit sie nicht aus dem Fenster aschen muss, nur damit sie die ganze Asche später dann doch ausm Fenster kippt :D die hat sich abartig einen reingeleert während der einen Zigarette. :D war aber total witzig, sie ist Lehrerin und unterrichtet Sprachen und manchmal, das war eh das Beste..! Sagt die so: yeah and sometimes I'm teaching bullshit!
:D
Sehr interessante Person und so lieb, und soo witzig!
Das Highlight war der Sagsaywaman Park, eine archäologische Stätte aus Inka-Zeiten. Wahnsinns Ausblick über die ganze Stadt!
Wieder zurück in der Stadt haben wir dann eine riesen Militärparade auf dem Plaza de Armas miterlebt. Abartig was für einen Aufzug die da organisiert haben! Komplett, Militär mit sämtlichen Spezialeinheiten, komplett ausgestattet, Gebirgsjäger, Wasserwacht, Scharfschützen, Hundestaffel, Reiterstaffel, Motorradstaffel, Touristenpolizei, Verkehrspolizei, sogar einen Panzer haben die aufgefahren! Zum Schluss wurde dann auch noch ein Taschendiebstahl und eine Entführung inszeniert. Das war alles irgendwie total surreal!
Ja und am Abend, haben wir dann auch noch Bekanntschaft mit ner ganz lustigen Person gemacht :D wir waren beim Burger essen, plötzlich fragt ne Frau ob sie ein bisschen entfernt von uns, am Fenster rauchen darf. Klar, kein Problem natürlich. War eine Amerikanerin aus New York, sie sei auch ganz still. Ungefähr 20 Sekunden später, labert die uns zu, woher sie kommt und was sie macht, dass sie mit ihrem Mann hier ist, ihren Souvenirpulli eigentlich gar nicht mag, weil er rot ist, dass aber die Lieblingsfarbe von ihrem Mann sei. Dann hat sie sich einen Aschenbecher aus Papier gebastelt, damit sie nicht aus dem Fenster aschen muss, nur damit sie die ganze Asche später dann doch ausm Fenster kippt :D die hat sich abartig einen reingeleert während der einen Zigarette. :D war aber total witzig, sie ist Lehrerin und unterrichtet Sprachen und manchmal, das war eh das Beste..! Sagt die so: yeah and sometimes I'm teaching bullshit!
:D
Sehr interessante Person und so lieb, und soo witzig!
Freitag, 28. August 2015
Cusco/Peru
Donnerstag um kurz vor sechs Uhr in der früh sind wir endlich in Cusco/Peru angekommen, nach einer verdammt holprigen Fahrt. Die Straßen sind übersät mit Schlaglöchern und ständig fährt man über so Huggels, damit man nicht so schnell fährt. Mir fällt grad das deutsche Wort nicht dazu ein, in Holland heißen die Trempels.
Unser Hostal ist in San Blas, dem Künstlerviertel von Cusco. Hier gibts ganz viel Kunsthandwerk und Galerien. Aber erstmal haben wir bis mittags geschlafen :D
Nachmittags gab's dann eine free walking tour mit Marco. Also quasi ein Stadtspaziergang, war total interessant und wirklich gut gemacht. Ziemlich locker und mal nicht kommerziell! Marco war mit uns bei Salvino, einem Instrumentebauer. Und was für Instrumente der baut... 16-saitige Gitarren, Gitarren, deren Körper aus dem Panzer von einem Gürteltier besteht, oder Flöten aus den Knochen von Alpakas. Danach gings noch ins Pura Papa, ein Kartoffelrestaurant, dass der ganzen Gruppe kostenlos Pisco Sour (Nationalgetränk), Potato Sour, ein Getränk aus Süßkartoffeln, und Potato Balls spendiert hat.
Ins Pura Papa sind wir dann auch zum Abendessen hin gegangen. War richtig lecker, die haben sogar Kartoffeleis und Kartoffeldesserts, die richtig lecker schmecken! Uuuuund kleine Kartoffel-Pikachus mit nem Entenmund als Deko :D
Unser Hostal ist in San Blas, dem Künstlerviertel von Cusco. Hier gibts ganz viel Kunsthandwerk und Galerien. Aber erstmal haben wir bis mittags geschlafen :D
Nachmittags gab's dann eine free walking tour mit Marco. Also quasi ein Stadtspaziergang, war total interessant und wirklich gut gemacht. Ziemlich locker und mal nicht kommerziell! Marco war mit uns bei Salvino, einem Instrumentebauer. Und was für Instrumente der baut... 16-saitige Gitarren, Gitarren, deren Körper aus dem Panzer von einem Gürteltier besteht, oder Flöten aus den Knochen von Alpakas. Danach gings noch ins Pura Papa, ein Kartoffelrestaurant, dass der ganzen Gruppe kostenlos Pisco Sour (Nationalgetränk), Potato Sour, ein Getränk aus Süßkartoffeln, und Potato Balls spendiert hat.
Ins Pura Papa sind wir dann auch zum Abendessen hin gegangen. War richtig lecker, die haben sogar Kartoffeleis und Kartoffeldesserts, die richtig lecker schmecken! Uuuuund kleine Kartoffel-Pikachus mit nem Entenmund als Deko :D
Chillen in Copacabana
Vom 25.-26.08 haben wir die Tage in Copacabana verbracht. Hauptsächlich mit schlafen, essen, Karten spielen und die wahnsinnig schöne Aussicht genießen.
Einzige Aufregung war eigentlich nur, dass meine Visa Karte kurzzeitig nicht funktionierte, der Geldautomat kein Geld ausspuckte, und ich versucht habe, des ganze Problem nem Bankmitarbeiter zu verklickern, und ich dann schlussendlich über ne Stunde vor der Bank am Automaten auf den Heini gewartet hab, weil er ja nur einen ganz kurzen Termin noch habe und gleich bei mir sei... Ja von wegen :D aber bolivianische fünf Minuten, sind nunmal keine deutschen fünf Minuten :D
Mein Geld konnte ich glücklicherweise dann doch noch abheben, musste mich aber erstmal mit einem Mate de Coca aufwärmen.
Saskia
Einzige Aufregung war eigentlich nur, dass meine Visa Karte kurzzeitig nicht funktionierte, der Geldautomat kein Geld ausspuckte, und ich versucht habe, des ganze Problem nem Bankmitarbeiter zu verklickern, und ich dann schlussendlich über ne Stunde vor der Bank am Automaten auf den Heini gewartet hab, weil er ja nur einen ganz kurzen Termin noch habe und gleich bei mir sei... Ja von wegen :D aber bolivianische fünf Minuten, sind nunmal keine deutschen fünf Minuten :D
Mein Geld konnte ich glücklicherweise dann doch noch abheben, musste mich aber erstmal mit einem Mate de Coca aufwärmen.
Saskia

Dienstag, 25. August 2015
Titicaca Catamarans
Wieder früh aufstehen war heute angesagt, um fünf Uhr hat der Wecker geklingelt...
Dann gings los über El Alto nach Chua, am Titicacasee. Dort hieß es dann: Alle Mann an Bord! Und Vollgas Touri-Programm :D
Über drei Stunden Fahrt nach Copacabana, dann zur Isla del Sol mit Führung, Museum, und traditioneller Klamottenanprobe.. Mein Gott, abartig nur für Touris :D n bisschen weniger hätte auch gereicht..
Naja, aber die Isla del Sol ist wirklich wunderschön! Die ganze Landschaft *_*
Dann gings los über El Alto nach Chua, am Titicacasee. Dort hieß es dann: Alle Mann an Bord! Und Vollgas Touri-Programm :D
Über drei Stunden Fahrt nach Copacabana, dann zur Isla del Sol mit Führung, Museum, und traditioneller Klamottenanprobe.. Mein Gott, abartig nur für Touris :D n bisschen weniger hätte auch gereicht..
Naja, aber die Isla del Sol ist wirklich wunderschön! Die ganze Landschaft *_*
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